Carl Orff – „Carmina Burana“ |
Samstag, 17. April 2010
20.15 Uhr |
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mit dem Symphonie- Orchester Trirhenum Basel unter der Leitung von Gastdirigent Andreas Brenner und dem Chor des Gymnasiums Münchenstein unter der Leitung von Andrea Formenti und Rolf Urech. Programm
Carl Orff (1895 – 1982) Carmina Burana Annina
Künzi, Sopran Nando
Brügger, Bariton Chor des
Gymnasiums Münchenstein (Einstudierung:
Andrea Formenti und Dietmar Hauck) Kinderchor
2 der Musikakademie Basel (Einstudierung:
Maria Laschinger) Choreographie:
Selina Thüring ***** Konzertmeisterin:
Aruna Buser Gastdirigent: Andreas Brenner
Carl
Orff Der Deutsche Komponist Carl
Orff erhielt Klavier-, Cello- und
Orgelunterricht. Nachdem er 1911 unter anderem Gedichte von Hölderlin
und Heine
für Gesang und Klavier vertont hatte, studierte er an der Königlichen
Akademie der Tonkunst in München und widmete sich daneben der
Musikpädagogik. Nach kurzem Kriegsdienst war er
Kapellmeister
in München, Mannheim
und Darmstadt. 1924 gründete
er gemeinsam mit Dorothee
Günther die Güntherschule München – eine Ausbildungsstätte für freie und angewandte Bewegung. Grundlage seiner Arbeit war die Idee, das
musikalisch-rhythmische Gefühl aus der Bewegung heraus zu entwickeln. Aus
dieser Idee heraus bildete sich ein neues Modell für Musik- und Bewegungserziehung:
das Orff-Schulwerk.
Für die Olympischen
Spiele 1936 in Berlin
komponierte er den Kinderreigen. Das wiederholte er auch bei den Olympischen
Sommerspielen 1972 in München. Hier komponierte er den Gruß der
Jugend. Carmina Burana Carl Orffs bekanntestes Werk
ist die szenische Kantate Carmina
Burana, die zu einem der populärsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts
wurde. Carmina Burana ist der Name einer Anthologie von 254 Lied-
und Dramentexten in verschiedenen Sprachen
zumeist anonymer Dichter, die im 11. bis 13. Jahrhundert verfasst wurden.
Die weltlichen Gesänge für Soli und Chor werden vom Orchester begleitet. Die Carmina Burana sind in mehrere
Gruppen unterteilt: Gesänge der Moral und des Spotts, Liebeslieder, Trink- und Spielerlieder,
sowie zwei längere geistliche Theaterstücke, wobei diese thematischen
Gliederungen nicht streng durchgehalten werden. Innerhalb jeder dieser Gruppen
sind die Carmina Burana nach thematischen Aspekten geordnet. In einem
großflächigen Einleitungschor wird die launenhafte Schicksalsgöttin Fortuna besungen.
Durch seine Wiederholung am Schluss schafft der Chor einen Rahmen für logisch
aufeinanderfolgende Situationen. Es gibt keine das gesamte Stück hindurch
agierende Figuren, sondern Prototypen, wie den Abenteurer, die Mädchen und ihre
Gesellen, die Spieler Im
ersten Teil steht zu Beginn der Gesänge die Lobpreisung des Frühlings, sowie
der Natur und der Daseinsfreude. Der
zweite Teil erzählt von irdischen Genüssen aus der Sicht des Abts von Cucanien,
gefasst in groteske Sologesänge, wie beispielsweise der Vaganten-Gesang Das Sinfonieorchester TriRhenum Basel ist im April 1999 vom englischen
Dirigenten Julian Gibbons gegründet worden. Hervorgegangen ist es aus einer
Orchesterwoche, die 1998 im Wallis stattgefunden hat. Heute zählt das Orchester
ca. 60 Mitglieder aus der Region Basel (Schweiz und Deutschland). Zusammen mit
dem Dirigenten hat es sich zum Ziel gesetzt, als gutes Amateurorchester in
intensiven Proben anspruchsvolle Programme zu erarbeiten, wobei die Freude an
der gemeinsamen Probenarbeit im Vordergrund stehen soll. Pro Jahr werden zwei Konzertprogramme einstudiert; im Herbst wird
die Probenarbeit jeweils durch eine intensive Musikwoche ergänzt. Schon in
seinem Gründungsjahr wurde für das Orchester eine Orchesterreise nach Devon in
Südwestengland organisiert, mit Konzerten in Ilfracombe, Crediton und Exeter.
Weitere Auslandreisen führten im Herbst 2001 nach Irland (Galway) und Wales, im
Herbst 2003 nach Kroatien (Istrien) und 2006 nach Italien (Ravenna). Das Orchester pflegt einerseits das klassisch-romantische
Repertoire mit Sinfonien von Beethoven (Nr. 2, 4 und 8), Haydn (Nr. 104),
Mendelssohn (Nr. 3 und 5) Brahms (Nr. 1, 2, 3 und 4), Tschaikowsky (Nr. 2 und
5), Dvorak (Nr. 3, 5, 8 und 9), Sibelius (Nr. 2) und Mahler (Nr. 4).
Andererseits werden auch unkonventionelle Wege beschritten mit J. Dätwylers
Konzert für Alphorn, Flöte und Orchester Wie auch das heutige Programm zeigt, pflegt das Sinfonieorchester TriRhenum
Basel die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen der Region Basel, die eine spezielle
Beziehung zum Orchester haben. Bisher wurde u.a. mit Marianne Aeschbacher das
Violinkonzert e-moll von Mendelssohn aufgeführt, mit Dominik Stark und Lea
Hosch das Doppelkonzert für Violine und Cello a-moll von Brahms und mit Nerina
Mancini das Cellokonzert von Elgar. Im Frühjahr 2005 spielte das Orchester das
Konzertstück für vier Hörner mit den Solisten Jakob Hefti, Martin Roos, Andreas
Kamber und Samuel Stoll, im Herbst 2008 wurde das Violinkonzert von Beethoven
mit der Solistin Julia Schröder aufgeführt. Immer wieder erhalten auch
Musikerinnen aus der Mitte des Orchesters Gelegenheit, als Solistinnen
aufzutreten. Andreas Brenner, Dirigent Andreas
Brenner, geboren und aufgewachsen im Kanton Thurgau, studierte Violoncello,
Musiktheorie und Dirigieren in Zürich, Berlin und Luzern.
Daneben besuchte er zahlreiche Meisterkurse, zuletzt mit
Bernard Haitink und dem Luzerner Sinfonieorchester. Seit 2003 unterrichtet er Musiktheorie
an der Hochschule Luzern, seit 2007 ist er Studienleiter Theorie,
Komposition und Neue Musik. Ausserdem leitet er die Junge
Philharmonie Zentralschweiz, das Orchester der Hochschule Luzern - Musik, in
zwei Konzertprojekten pro Studienjahr und übernimmt Einstudierungen für
Gastdirigenten wie Peter Eötvös, Jonathan Nott, Emilio Pomarico und
andere. Ausserhalb der Hochschule Luzern leitet er als Dirigent das
junge Kammerorchester InTakt und das Ensemble der IGNM Zentralschweiz (Internationale
Gesellschaft für Neue Musik). In den vergangenen Jahren dirigierte er
das Ensemble für Neue Musik Zürich in mehreren grossen Produktionen (am Zürcher
Theaterspektakel und im Genfer Théâtre du Gruetli die Uraufführung von
Katharina Rosenbergers multimedialer Oper X, im Gare du Nord Basel u. a. ein
Programm mit Uraufführungen von Schweizer Komponisten). Auch 2010 wird er
beim Ensemble für Neue Musik zu Gast sein, ebenso beim Ensemble TaG Winterthur. Chor Gymnasium
Münchenstein Im Chor des
Gymnasiums Münchenstein treffen sich unter der Leitung von Andrea Formenti und Dietmar Hauck rund 70 Schülerinnen und Schüler aus praktisch allen Klassen zum
gemeinsamen Musizieren. Ungefähr die
Hälfte der Sängerinnen und Sänger besucht die wöchentlichen Chorproben als
Freifach, die andern innerhalb des Schwerpunktfaches Musik. Es wird ein breites
Repertoire von Chorwerken aus allen Epochen und Erdteilen gepflegt und auf eine
seriöse stimmbildnerische Arbeit Wert gelegt. Im Dezember weilt der Chor
jeweils in Engelberg im Chorlager und probt intensiv für die bevorstehenden
Projekte. Nebst kleineren Konzerten zum Advent und Auftritten im Rahmen von
Schulfeierlichkeiten verwirklicht der Chor in jedem Jahr ein größeres
Konzert-Projekt. Anlässlich des Mozart-Jahres 2006 widmete sich der Chor in
einer Zusammenarbeit mit dem Siggenthaler Jugendorchester (AG/CH) dem
Requiem-Fragment von W. A. Mozart, im Mai 2007 wurde der Chor die Ehre zuteil,
an das Europäische Jugendchorfestival nach Basel eingeladen zu werden, an
welchem sich alle drei Jahre die besten Jugendchöre Europas treffen. Im Jahr
2008 standen, verbunden mit einer Konzertreise nach Leipzig und Dresden,
Mendelssohn, Schumann und Fanny Hensel auf dem Programm. Im Juni 2009 führte der Chor unter der Leitung
von Rolf Urech und Andrea Formenti den Messias von G. F. Händel mit dem
Barockorchester Capriccio Basel auf. Kinderchor 2 der
Musikakademie Basel Die Kinderchöre
bilden den untersten Baustein einer altersmässig abgestuften Chorschule
innerhalb der 'Allgemeinen Musikschule' der Musik-Akademie Basel. Den Kindern
wird die Möglichkeit geboten, spielerisch und sorgfältig in einem kollegialen
Umfeld ihre Stimme kennen zu lernen und zu entwickeln. Die Kinderchöre werden
von Maria Laschinger geleitet. Sie ist neben der Arbeit als Chorleiterin auch
als freischaffende Sängerin und als Musik-, Chor- und Gesangspädagogin am
Gymnasium Bäumlihof in Basel tätig. Choreographie Selina Thüring Das
Ziel unserer Choreographiearbeit ist es, dem Publikum den Inhalt der Carmina
Burana näher zu bringen und diesen zu veranschaulichen. So stand der Text in
der Vorbereitung stark im Mittelpunkt. Meine grösste Herausforderung war es,
eine Choreographie zu konzipieren, die, aufgrund der vielen gleichzeitig
singenden Leute, möglichst einfach ist, aber trotzdem wirkt! So war es stets
das Ziel, die Choreographie auf ein Minimum zu reduzieren. Die
vielschichtige Musik von Orff setzt voraus, dass die Choreographie mit
verschiedenen Schwerpunkten entwickelt wird. So ist die gesamte Choreographie
eine Mischung aus Lyrics (Choreographie stellt den Text dar), Choreographie zu
der Musik (Choreographie entsteht durch Ausdrücken eines Rhythmus’, einer
Melodie Annina Künzi, Sopran Annina
Künzi ist in Langnau i. E. (BE) aufgewachsen und studierte von 2003
- 2009 an der Hochschule für Musik in Basel Gesang und Schulmusik, Abschluss bei Stefan Haselhoff mit
Konzertdiplom in Gesang im Juni 2009. Sie
besuchte Meisterkurse bei Malin Hartelius,Margreet Honig und Kurt Widmer. Von
2003 – 2006 leitete A. Künzi den
Jugendchor am Münster Basel, von 2006 –
2009 war sie Gesangslehrerin und Jugendchorleiterin an der Musikschule
Oberemmental in Langnau i .E.. Im Oktober 2007 spielte sie am
Theater Basel in „Meisterklasse“ von Terrence McNally „eine Sopranistin“. 2008
wurde A. Künzi Gewinnerin eines Studienpreises des Migros-Kulturprozents. Ihr Repertoire erstreckt sich
von Oper und Oratorium des Barock, der Klassik und Romantik über das Kunstlied
bis hin zur Interpretation zeitgenössischer Werke. Zurzeit
studiert A. Künzi Operndarstellung an der Universität für Musik und
darstellender Kunst in Wien. Nando Brügger,
Bariton Nando Brügger, Jahrgang 1974, ist in Plaffeien (FR/CH)
aufgewachsen, wo er schon früh als Sohn des dortigen Organisten und Dirigenten
mit Sologesang in Berührung kam. Er genoss an der Musikhochschule Basel bei
Verena Schweizer Sologesangsunterricht. Ende Juni 2000 erhielt er das Gesangslehrdiplom
und Ende Juli 2003 das Konzertreifediplom. Nebst seinem Studium nahm er an
zahlreichen Meisterkursen bei Daniel Ferro, Luigi Alva, Andreas Schmidt,
Elisabeth Glauser und Kurt Widmer teil. Nando
Brügger arbeitete schon mit zahlreichen bekannten Dirigenten zusammen, u. a.
mit Andrew Parrot, René Clausen, Frieder Bernius und Jesus Lopez Cobos und
Pascal Mayer. Mit letzteren gab er Konzerte wie in „La petite messe solennelle“
von Rossini, im „Requiem“ von Mozart und
Brahms und in den Bass-Solokantaten von Bach. 2002 nahm er am internationalen
Gesangswettbewerb von Bilbao teil, wo er bis ins Finale vorstoßen konnte. Nando Brügger ist auch
Mitglied des Ensembles „Alpbarock“, welches sich auf Schweizer Volksmelodien
des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert. Eine CD ist kürzlich in
Zusammenarbeit mit dem Pariser Barock-Plattenlabel Alpha produziert worden und
trägt den gleichnamigen Titel wie das Ensemble. Badenweiler Thermen und Touristik GmbH Infos & Tickets Tourist- Information 07632/ 799300 www.badenweiler.de |
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Veranstaltungsort/Treffpunkt:Evang. Pauluskirche Kaiserstr. 79410 Badenweiler Karte & Anreise: |